Im Rahmen der Firmvorbereitung 2026 machten sich Anfang Oktober knapp dreißig Firmbewerber und Katecheten auf den Weg in das Jugendhaus des Erzbistums Paderborn nach Hardehausen.
Der historische und geistlich geprägte Ort mitten in der Natur bot mehrere Möglichkeiten sich nicht nur mit seinem eigenen Lebensweg, mit den Talenten und eigenen Gottesbildern auseinanderzusetzen, sondern anzuknüpfen an eine große geistliche Tradition.
Der geistliche Direktor des Jugendhauses, Peter Jochen, erschloss den Teilnehmern so die grundsätzliche Ausrichtung des damaligen Klosters: nämlich auf den Lauf der Sonne hin, die symbolisch für Jesus Christus, das Licht der Welt, steht. Der Kreuzgang des früheren Klosters hatte dabei einige kleine Details zu bieten – unter anderen einem Figur, unter der sinngemäß stand: „Ich habe Fleisch und Brot, und leide dennoch Hungersnot“. Ein Bild dafür, dass der Mensch mehr braucht, als materielle Bedürfnisstillung – letztlich die Eucharistie als Quelle und Höhepunkt des persönlichen und kirchlichen Lebens.