Transformationsprozess mit großen Veränderungen

Das Dekanat Lippstadt-Rüthen wird zum Seelsorgeraum und voraussichtlich auch eine Pfarrei!

Der unter dem Leitwort „Glauben.Gemeinsam.Gestalten.“ aktuell im Erzbistum Paderborn voranschreitende „Bistumsprozess“ mit der Transformation von Pastoral und Verwaltung hat jetzt einen wichtigen Punkt erreicht: Aus Rahmenvorgaben und Positionierungen sind nach einer breit angelegten Beteiligung Konkretisierungen mit einem festgelegten Zeithorizont geworden.
Künftig wird es im Erzbistum Paderborn 21 Seelsorgeräume geben, die in einer kooperativen Leitung durch ein Leitungs-Trio geführt werden. Dieses Trio wird eng mit einem Rat der Pfarrei und einem Kirchenvorstand zusammenarbeiten.
Während die Transformation der Pastoral die Voraussetzungen dafür schaffen soll, dass der Glaube trotz aller Veränderungen auch in Zukunft gelebt werden kann, modernisiert die Verwaltungstransformation die organisatorischen Strukturen im Erzbistum mit dem Ziel, die Engagierten zu entlasten.
In jedem Seelsorgeraum soll es ein Pastorales Zentrum geben, das für eine verlässliche Erreichbarkeit des Pastoralteams sowie für ein vollständiges und vielfältiges Angebot an kirchlichem Leben wie Eucharistie und Sakramentenspendung steht. Zudem wird es in jedem Seelsorgeraum weitere lokale oder thematische „verlässliche Orte“ mit hauptberuflich oder ehrenamtlich getragenen Angeboten geben, beispielsweise bestimmte Kirchen, Kindertageseinrichtungen, Schulen, soziale Einrichtungen oder Verbände.
Die 21 Seelsorgeräume bestehen aus je einer Pfarrei, die Ausnahmen, dass ein Seelsorgeraum aus mehreren Pfarreien besteht, gibt das Erzbistum vor.
Im Seelsorgeraum sollen sich Substrukturen etablieren, die so flexibel wie möglich sind, um die Besonderheiten vor Ort aufgreifen zu können. Mit dem Beginn des neuen Kirchenjahres am 1. Advent 2026 erfolgt die Errichtung und
„Grundsteinlegung“ aller 21 Seelsorgeräume und es beginnt eine vom Advent
2026 bis Advent 2027 dauernde „Ankerzeit“. Bei der „Ankerzeit“ handelt es sich um eine Übergangszeit. Während dieser „Ankerzeit“ im Verlauf des Jahres 2027 soll es in jedem Seelsorgeraum eine geistliche Verankerung geben, mit den Schwerpunkten: sich in den neuen Seelsorgeräumen kennenlernen, spirituelle Angebote wahrnehmen, über Glaubensfragen austauschen.
In dieser Zeit soll der Seelsorgeraum in der Regel vom aktuellen Dechanten geleitet werden. Die Übergangszeit endet mit dem Start der neuen Leitungs-Trios ab der ersten Jahreshälfte 2028. Ein Personaleinsatzplan für das Pastorale Personal soll am 1. Januar 2027 veröffentlicht werden.
Ab dem Jahr 2028 kommt es sukzessive zur Fusion der Kirchengemeinden und
dem Aufbau der Substrukturen in den Seelsorgeräumen.

Weitere Informationen zum Transformationsprozess finden Sie hier!