Die St. Joseph Kirche

Seit ihrem Entstehen ist die katholische Kirche des Landeskrankenhauses auch die Kirche des Dorfes Eickelborn.

Am 5. Mai 1923 wurde der Grundstein dieser Kirche gelegt. Bis dato genügte die kleine Dorfkapelle St. Antonius als „Notlösung“ (im allerbesten Sinne!), da die Gläubigen an Sonntagen zur Pfarrkirche nach Benninghausen gingen. Doch dann wurde ein eigener Geistlicher für das Landeskrankenhaus eingestellt und die Dorfbewohner legten Wert darauf, Liturgie mitzufeiern, die von diesem Pfarrer im eigenen Ort zelebriert wurde. Das konnte nicht in den vorhandenen Räumlichkeiten erfolgen und so erbaute man diese Kirche – zu Ehren des heiligen Josef, Bräutigam der seligen Jungfrau Maria, und des heiligen Antonius des Einsiedlers.

Durch die Errichtung der St.-Josef-Kirche wurde die St. Antonius-Kapelle keineswegs nutzlos oder gar überflüssig! Sie wird auch heute noch für besondere Anlässe, wie Taufen, Trauungen, Silber- und Goldhochzeiten genutzt.

Zudem stellt sie einen besonderen Treffpunkt verschiedener Vereine und Gruppen dar, denn sie ist unter Anderem der Antreteplatz der 1. Kompanie der Schützenbruderschaft zum Schützenfest und diese feiern auch hier die jährliche Patronatsmesse der Schützenbruderschaft St. Antonius am 17. Januar zu Ehren des Hl. Antonius, es sei denn, das Patronatsfest findet an einem Wochenende statt – dann wird diese Hl. Messe in der St. Josef-Kirche gefeiert.
Gleiches gilt für die jährliche Patronatsmesse der Freiwilligen Feuerwehr Lippstadt, Löschgruppe Eickelborn, am 5. Februar zu Ehren der Hl. Agatha.

Eine besondere Funktion hat diese Kapelle auch als Ehrenmal, auf dem die Namen der Vermissten und Gefallenen der Weltkriege aufgeführt sind. Die Namenstafeln rahmen die Eingangstür der Kapelle ein und am Volkstrauertag wird hier der Opfer der Kriege gedacht.

Weitere Messfeiern, die in dieser Kapelle zelebriert werden, sind die regelmäßig an jedem 2. und 4. Donnerstag im Monat um 18 Uhr stattfindenden Hl. Messen.

Die jeweilig relevanten Termine können in den entsprechenden Pfarrnachrichten nachgelesen werden.

Und auch in der Advents- und Weihnachtszeit lädt Eickelborn alle Einheimischen und Besucher
ganz herzlich zum Anschauen und Verweilen ein, denn dann leuchtet auf dem Kapellenplatz
ein großer Weihnachtsbaum und auch die Kapelle ist mit einem Weihnachtsbaum und einer Krippe ausgestattet.

St. Hubertus Kapelle Lohe

Die Gemeinde Lohe blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die 1313 begann. Eine Urkunde belegt die Geburtsstunde des Dorfes, an der die „Ritter de Loh“ beteiligt waren.

Die Hubertuslegende spielte fortan eine bedeutsame Rolle für den Ort. Der Überlieferung nach kann es gut sein, dass die „Ritter de Loh“ schon vor dem 12. Jahrhundert eine Hubertusverehrung eigeführt haben und zwar an der alten Linde vor der Kapelle, die leider im Jahre 1958 einem Straßenneubau geopfert wurde. Die Jäger sollen hier Hilfe gegen den biss toller Hunde gesucht haben. An dieser heiligen Stätte soll nicht nur das Brot gesegnet worden sein, das man den von toten Hunden gebissenen Menschen und auch dem Vieh eingab, sondern auch der Hubertusschlüssel aufbewahrt worden sein, der glühend gemacht, auf die Wunde der Gebissenen aufgelegt wurde.

Wann genau die erste Kapelle in Lohe gebaut wurde, ist nicht mehr nachweisbar. Es soll Aufzeichnungen geben, aus denen das Jahr 1313 hervorgeht. Die Karte „Westphalia Ducatus“ bezeugt jedenfalls schon im Jahre 1368 eine Kapelle in Lohe.
Im Jahre 1649 hat Weihbischof Bernardus Frick nach den Wirren des 30-jährigen Krieges in Lohe eine Altareinweihung mit den Worten „…zu Ehren des Hl. Apostels Petrus und des Hl. Bischofs und Bekenners Hubertus…“ vorgenommen.
Die St. Hubertus Kapelle hat also eigentlich 2 Schutzpatrone. Heute wird aber nur noch von der St. Hubertus Kapelle gesprochen.

Das Gebäude, das wissen wir heute, wurde 1878 erstellt.
Nach vielen, sicherlich auch umfangreichen Arbeiten in der Vergangenheit, die aber nicht im Einzelnen festgehalten wurden, fanden seit der Beendigung des 2. Weltkrieges folgende Erneuerungsmaßnahmen bzw. Renovierungen statt:

  • 1948 Neuausmalung des Innerraumes;
  • 1977 Generalüberholung des Innenraumes;
  • 1984 in Gemeinschaftsarbeit von Feuerwehr und Schützenbruderschaft wird das Ehrenmal neben der St. Hubertus Kapelle errichtet;
  • 1994 Neuanstrich des Innerraumes mit Reparatur und Instandsetzung der Fenster (Bleiverglasung);
  • 2003 Beschaffung einer gebrauchten, aber neuwertigen Orgel;
  • 2008 Erneuerung der Heizungsanlage;
  • 2011 Installation eines elektrischen Läutwerkes;

In unserer Kapelle werden noch regelmäßig Gottesdienste abgehalten:
– in 14tägigen Rhythmus jeweils donnerstags;
– zu den Hochfesten Weihnachten, Ostern und Pfingsten;
– zu den jährlichen Schützenfesten und dem Patronatsfest Anfang November;
– auch für Hochzeiten und Kindtaufen wird die Kapelle gerne genutzt;
– und natürlich sind auch die Ehejubiläen ein besonderer Grund in der St. Hubertus Kapelle einen Gottesdienst zu feiern;

Der im Jahre 2010 in Lohe gegründete Bürgerring Lohe e.V. hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, die St. Hubertus Kapelle zu erhalten und zu fördern. Somit ist der Grundstein dafür gelegt, dass unsere die Kapelle auch zukünftig der Mittelpunkt und das Wahrzeichen unseres Dorfes sein wird.

Mit unserer St. Hubertus Kapelle schauen wir zurück auf glückliche und leidvolle Jahre, auf Zeiten der Freude und des Friedens, aber auch auf Zeiten der Sorge und des Schmerzes. Gott ist der Herr der Zeit. Legen wir Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in seine Hände. Geben wir ihm am Anfang dieses Jahrtausends und auch in der weiteren Zukunft die Ehre.

Standort der Kirche:
Loher Straße
59556 Lippstadt

Pfarrbüro:
St. Antonius Eickelborn
Michaelstraße 12
59556 Lippstadt

Die Kapelle ist ein beliebter Rastpunkt für Radfahrer entlang der „Allee der guten Taten“ (finanziert vom Rotary Club Soest-Lippstadt).

St. Antonius
Michaelstr. 14
59556 Lippstadt-Eickelborn

Tel. 02945 5277
E-Mail: st.antonius.eickelborn@t-online.de
mittwochs 14.30 – 16.30 Uhr
Pfarrsekretärin: Hildegard Wind