Gemeinsam stark: Sternsinger zeigen, was Gemeinschaft bewirkt
Trotz winterlichem Schmuddelwetter waren sie nicht aufzuhalten: Am 4. Januar 2026 zogen die Sternsinger der St.-Severin-Gemeinde durch Esbeck, Rixbeck und Dedinghausen und brachten den Segen in die Häuser. Nach dem Aussendungsgottesdienst machten sich die kleinen Königinnen und Könige auf den Weg – voller Motivation und mit spürbarer Freude an ihrer Aufgabe. 86 Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren – vom Kindergarten bis hin zu den Firmlingen diesen Jahres.
Den ganzen Tag über herrschte reges Treiben im Pfarrheim. Während die Sternsinger von Tür zu Tür gingen, sorgten zahlreiche Helfer im Hintergrund dafür, dass es an nichts fehlte: Sie versorgten die Gruppen unterwegs mit heißem Kakao, tauschten Material aus und sortierten die gesammelten Süßigkeiten, zählten Geldspenden und bereiteten alles für die große Pommesschlacht am Ende vor.
Die Begeisterung der Kinder wirkte ansteckend. Als die Wege länger und die Kräfte weniger wurden, sprangen ehemalige Sternsinger und Helfer ein, übernahmen einen Straßenzug und entlasteten so die Jüngsten. Selbst die letzten Häuser konnten noch besucht werden – begleitet von Pfarrer Möller, dem es ein Anliegen und große Freude war, wirklich allen den Segen zu bringen. So waren am Ende Menschen ganz unterschiedlicher Generationen gemeinsam unterwegs, verbunden durch ein Ziel – Gemeinsam gegen Kinderarbeit – Schule statt Fabrik.
Zurück im Pfarrheim wartete eine wohlverdiente Stärkung mit Pommes, Würstchen und Eis auf die Sternsinger. Als kleines Dankeschön erhielt jedes Kind eine Urkunde und eine große Tüte Süßigkeiten. Alles, was darüber hinaus gesammelt wurde, wurde an KIA Lippstadt weitergegeben.
Der große Einsatz aller Beteiligten hat Früchte getragen: 12.000 Euro konnten an das Kindermissionswerk überwiesen werden.
Dieses Ergebnis erfüllt uns mit Dankbarkeit – nicht aus Stolz auf Zahlen, sondern aus Freude über das, was möglich wird, wenn viele Hände zusammenhelfen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Sternsingerinnen und Sternsingern, den engagierten Helferinnen und Helfern sowie allen Menschen in unseren Dörfern, die die Aktion mit offenen Türen und großzügigen Spenden unterstützt haben.